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Die erfolgreiche Mädchentheatergruppe
"Theater Jurí"
der Theatermafia präsentiert 2008:
es geht um Frauen - mann!
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Inhalt: Schlanke Beine, geschmeidige Bewegungen, die Jury entscheidet: Not - und
Next! Konsumgut Frau - die Marke boomt. In einer wilden Collage präsentieren die Mädels
der Theatergruppe Jurí in ihrer dritten Produktion Frauenbilder und Rollen unserer Zeit und
beschäftigen sich mit Klischees und der Emanzipation von der Emanzipation.
Welchem Frauentyp entsprichst du, und was steckt noch in dir?
Schlampe, Hausfrau, Bücherwurm, Mannsweib, Prinzessin, Erfolgsfrau oder Diva...
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Leonie Wellmann
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Sandra Spielbrink
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Leonie Rainer
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Johanna Wiesen
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Miriam Kruse
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Eva Schemmelmann
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Noemie Sander
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Regie:
Olaf Herzog
Inga Winkel
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Aufführungen:
Freitag, 24.Oktober 2008, 20 Uhr / Premiere
Samstag, 25. Oktober 2008, 20 Uhr
Sonntag, 26. Oktober 2008, 20 Uhr
im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10
48145 Münster
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Westfälische Nachrichten, Montag, 27.10.2008
Weibliche "Theatermafia":
Mehr als eine Lachnummer
Mädchen im Paul-Gerhardt-Haus räumen mit Klischees auf
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Beeindruckend professionell mimen die Mädchen der "Theatermafia" in ihrem
Stück "Es geht um Frauen, Mann!" unterschiedliche weibliche Charaktere.
Foto: -jou-
Von Johanna Uchtmann
Münster. Im Publikum sitzt eine Frau Ende 40. Die Augenbrauen sind hochgezogen,
sie spricht sogar einige Worte aus dem Text mit, ganz leise und berührt mit den
gefalteten Händen die Unterlippe. Sie fühlt mit. Sie ist Mutter, sozusagen der sich
sorgende, Anteil nehmende Mutter-Prototyp, der das Klischee voll und ganz erfüllt. Sie
spielt ihre Rolle nicht. Ganz anders als die Tochter, die gerade auf der Bühne in der
Premiere des Stückes "Es geht um Frauen, Mann!" die karriereorientierte "Businessfrau"
mimt.
Die siebenköpfige Mädchentheatergruppe "Jurí" des Ensembles "Theatermafia" führte im
Paul-Gerhardt-Haus die Premiere ihres dritten und letzten Stückes auf, das sich mit
weiblichen Stereotypen beschäftigt. Die Mädchen haben das Stück zusammen mit den
Theaterpädagogen Olaf Herzog und Inga Winkel geschrieben. Es geht der Frage nach: Passt
jede Frau in eine Schublade, und wie viel Klischee steckt in mir?
"Wir haben etwa neun Monate daran gearbeitet und zuerst jede Woche, schließlich sogar
täglich geprobt", erläutert Herzog die Arbeit. "Aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht,
und ich bin auch wirklich traurig, dass die Gruppe sich nach diesem Stück auflösen
wird." Die Mädchen feiern mit "Es geht um Frauen, Mann!" gewissermaßen ihr großes Finale.
Sie sind alle zwischen 18 und 22 Jahre alt und beginnen nun Studium oder Ausbildung. "Ich
habe sie kennen gelernt als sie 15 waren und jetzt sind aus den Mädchen Frauen geworden",
erklärt Herzog wehmütig sowohl Themenauswahl als auch Trennungsgründe.
Klanglos verabschieden sich die Mädchen aber nicht: Beeindruckend selbstbewusst und
konsequent zeichnen die Jungschauspielerinnen auf der Bühne sieben unterschiedliche
Charaktere und üben mal mehr, mal weniger subtil Kritik an gesellschaftlichen
Konventionen, an diskriminierenden Fernsehformaten oder dem schlichten
"Schubladendenken". Die Mädchen geben sich einmal glamourös, dann wieder sexy,
zielstrebig oder sogar burschikos. Was die unterschiedlichen Typen eint, ist ihre
Botschaft. Die hemdsärmelige Olga bringt es auf den Punkt: "Und wenn ihr denkt, das
alles hier wäre nicht wichtig, wäre nur eine Lachnummer, dann könnt ihr mich mal!"
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Münstersche Zeitung, Freitag, 24.10.2008
Rollenklischees unserer Zeit
Mädchentheatergruppe spielt "Es geht um Frauen, Mann!"
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Mit ihrer neuen Produktion "Es geht um Frauen, Mann!" greift die
Mädchentheatergruppe das Thema Rollenklischees auf.
Münster. "Es geht um Frauen, Mann!" ist nun bereits die dritte Produktion der
Mädchentheatergruppe um die Theaterpädagogen Olaf Herzog und Inga Winkel. Die
Teilnehmerinnen zwischen 17 und 20 Jahren zeigen diesmal eine wilde Collage rund um das
Thema Frauenbilder und Rollenklischees unserer Zeit.
Neben einer Diva, einer Karrierefrau und dem süßen Mädchen von nebenan tummeln sich noch
so einige Stereotypen auf der Bühne, die mehr oder weniger engagiert für sich und ihre
Ansichten kämpfen. Dem Publikum stellt sich hier die Frage: Passt jede Frau in eine
Schublade und wie viel Klischee steckt in mir?
Das Stück feiert am Freitag (24. Oktober) um 20 Uhr im Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus,
Friedrichstr. 10, Premiere. Weitere Aufführungen finden am Samstag (25. Oktober) und
Sonntag (26. Oktober) jeweils um 20 Uhr statt. Kartentelefon: 02 51 / 5 40 36
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Mit dem Abschlussprojekt ihres Theaterpädagogik-Studiums
zeigt Luisa Hausmann eine Stückcollage zum Thema Lebensantrieb,
voller Bewegung, Bildern, Figuren und deren Geschichten.
" L E B E N S L Ä N G L I C H ! "
10 Urteile
10 Verteidigungen
10 Vorstellungen zu (über) leben
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"Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen,
sie wird dich in die Knie zwingen und dir zeigen, wie du zu leben hast. "
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Was willst du? Und was sollst du wollen oder besser gesagt, musst du?
Musik hören, Bier trinken, so schmeckt das Leben!
Ich will überall die Nummer 1 sein!
Ich besitze eine ungemeine Ausdauer in der Faulheit.
Meine Stärken: Ehrgeiz und Strebsamkeit.
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Lebenslänglich wirst du abgestempelt:
Looser oder Kämpfertyp.
Wenn du es zulässt!
Vom Tier zum Mensch,
vom Mensch zum Schüler,
zum Schüler in Lebenshaft.
Wer wird frei gesprochen und
wer bekommt lebenslänglich?
Schöpfungsgeschichte war gestern,
(Über) Leben bis heute.
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Marieke Beerwerth
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Luisa Droste
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Johannes Götte
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Antje Hey
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Julia Nacken
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Max Petermann
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Hanna Sauerland
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Pia Schlickeiser
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Luca Spliethoff
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Julia Weber
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Regie:
Luisa Hausmann
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Aufführungen:
Samstag, 11.Oktober 2008, 20 Uhr / Premiere
Sonntag, 12. Oktober 2008, 20 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober 2008, 20 Uhr
im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10
48145 Münster
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Eintritt:
3 / 4 €
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Theater Jurí präsentierte 2007:
Und jetzt?
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Ein Theaterexperiment mit Zukunft
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Donnerstag, 31.05.2007, 20:00 h
Freitag, 01.06.2007, 20:00 h
Samstag, 02.06.2007, 20:00 h
Sonntag, 03.06.2007, 20:00 h
im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster
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Inhalt: Das zweite Stück des Theater Jurí Ensembles wurde in vielen Improvisationen
und Schreibwerkstätten zum Thema Zukunft entwickelt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der
intensiven Rollenarbeit.
"Und jetzt?" - in Berlin treffen sieben junge Frauen in einer Jugendherberge aufeinander.
Die unterschiedlichen Charaktere verbindet die Ungewissheit des Morgen und eine bedrückende
Sprachlosigkeit.
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Leonie Rainer
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Linn
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Anja Rautenbach
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Lena
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Noemie Sander
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Emma
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Eva Schemmelmann
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Mia
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Sandra Spielbrink
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Annemarie
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Leonie Wellmann
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Finja
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Johanna Wiesen
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Dominique
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Annemarie
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Finja
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Dominique
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Thomas Hassels
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Licht
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Leeor Schweitzer
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Ton
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Regie:
Olaf Herzog und Janina Lehr
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Westfälische Nachrichten: Donnerstag, 10.05.07
Am Theaterspielen "Blut geleckt"
Im Paul-Gerhardt-Jugendzentrum:
Mädchengruppe feiert am 31. Mai Premiere
Sieben junge Frauen zeigen das Bild einer Generation: (vorne, v.l.) Eva
Schemmelmann, Sandra Spielbrink, Leonie Rainer, Leonie Wellmann und Johanna
Wiese; (hinten, v.l.) Anja Rautenbach, Noemi Sander.
Foto: -fz-
Von Frank Zimmermann
Münster "Dominique weiß, was sie will. Zwar hat sie nach dem Abitur ein Jahr
vertrödelt, aber jetzt will sie in Oxford Jura studieren. Allerdings kommt sie aus kleinen
Verhältnissen, deshalb soll ein Stipendium her. Annemarie glaubt ebenfalls zu wissen, was
sie will: tatsächlich sind es aber ihre Juristen-Eltern, die ihre Karriere planen. Auch
sie will das begehrte Stipendium für Oxford. In einer Berliner Jugendherberge treffen die
Konkurrentinnen aufeinander.
Das ist ein Handlungsstrang des Theaterstücks "Und jetzt?" der Mädchentheaterguppe "Theater
Jurí". Gemeinsam mit den Theaterpädagogen Janina Lehr und Olaf Herzog haben sieben Mädchen
das Stück in den letzen Monaten erarbeitet. "Am Anfang standen Schreibwerkstätten und
Improvisationsübungen, in denen die Mädchen ihre Rollen erarbeitet haben", erklärt Herzog.
Die 16- bis 18-Jährigen haben offenbar "Blut geleckt", denn sie nehmen alle Theaterangebote
des Paul-Gerhardt-Jugendzentrums ("]pg[Jugendzentrum) wahr. So sehen "die Mädels" und die
Theaterpädagogen sich fast täglich.
"Meine Rolle kommt nicht wirklich sympathisch rüber", erzählt Sandra Spielbrink. Die
16-Jährige spielt die verwöhnte Juristen-Tochter Annemarie. Genau wie sie empfindet auch die
18-Jährige Johanna Wiese (im Stück Dominique) ihre Rolle als Gegenpol zu ihren eigenen
Persönlichkeit. Gerade das macht für die Schülerinnen einen Reiz des Theaterspielens aus:
in andere Rolle zu schlüpfen und das Gefühlsleben einer anderen Person nachzufühlen. Beide
waren schon bei der ersten Produktion des Theater Jurí mit von der Partie, als es um
Zickenterror in einem Ferienlager ging.
"Und jetzt?" zeigt sieben junge Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Ein
Freiwilliges Soziales Jahr, eine Reise oder ein Familientreffen führen sie in Berlin
zusammen. So entsteht das Bild einer Generation mit ihren Zukunftsängsten und -hoffnungen.
Deshalb wird das Stück auch von der "Aktion Mensch - die Gesellschafter" gefördert. Am Ende
bleibt offen, wie die Zukunft der einzelnen Mädchen aussehen wird. "Die Zuschauer werden
aber eher betroffen als fröhlich nach Hause gehen", glaubt Anja Rautenbach.
Die Premiere des 75-minütigen Stücks findet am 31. Mai statt. Weitere Aufführungen sind vom 1.
bis 3. Juni, jeweils um 20 Uhr im ]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10. Karten: Tel. 54036.
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Lettura Bella
Radio
"Es ist nicht alles Goldt, was glänzt"
Eine szenische Lesung mit Musik
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Donnerstag, 26.04.2007, 20:00 h
im ]pg[ Jugendzentrum
Special Guest:

im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster
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Inhalt:
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Am Donnerstag, 26.04.2007 präsentiert "Lettura Bella", der Literaturclub des ]pg[
Jugendzentrums, seine neuste Produktion. Die Lesung "Radio - es ist nicht alles GOLDT,
was glänzt" ist ein Potpourri unterschiedlichster Szenen von Max Goldt, das im Gewand
einer Radiosendung daher kommt. Live unterstützt werden die jugendlichen Leser wie immer
von der Band Honeymoon Killaz. Die Lesung beginnt um 20h im ]pg[ Jugendzentrum,
Friedrichstrasse 10, 48145 Münster. Karten gibt es für 4 € und 3 €
ermäßigt unter Tel. 0251-54036 und an der Abendkasse.
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Lettura Bella
Der Bus
Das Zeug einer Heiligen
Eine szenische Lesung mit Musik
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Donnerstag, 08.02.2007, 20:00 h
im ]pg[ Jugendzentrum
Special Guest:

im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster
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Inhalt:
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Erika sitzt im falschen Bus, im ganz falschen. Sie sitzt in Hermanns Bus, der ins Kurhotel
in den Bergen fährt. Eigentlich sollte sie nach Tschenstochau pilgern, nach Polen, zur
schwarzen Madonna. Zunächst will die Reisegruppe den blinden Passagier aussetzen, dann aber
um keinen Preis mehr gehen lassen. Erika soll die Glaubhaftigkeit ihres Auserwähltseins
beweisen und ein Wunder vollbringen. Sie begreift, dass dies die letzte Fahrt dieser
lebensmüden Gesellschaft sein wird und dass ihr Glaube hier mehr gefragt wäre, als in
Tschenstochau.
Lettura Bella präsentiert eine Lesung des prämierten Schauspiels von Lukas Bärfuss, live
unterstützt von den HONEYMOON KILLAZ.
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Theater Jurí präsentierte 2006:
Herz-Schlag
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Sieben Mädchen in einem Zelt
oder
Eine Ferienfreizeit in 75 Minuten
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Freitag, 05.05.2006, 20:00 h
Samstag, 06.05.2006, 20:00 h
Sonntag, 07.05.2006, 20:00 h
]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster
Eintritt: 4 / 3 € ermäßigt
Kartentelefon: (0251) 5 40 36
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Im siebener Mädchenzelt auf einer Jugendfreizeit in Frankreich geht es rund: die
unterschiedlichsten Mädchen treffen aufeinander und dann ist da auch noch Silke ... schnell
stellt sich heraus, dass dies nicht konfliktfrei verlaufen wird.
Alle Texte sind in gemeinsamen Improvisationen entwickelt worden. Nach sechsmonatiger Arbeit
sind wir stolz, Ihnen das Ergebnis präsentieren zu können.
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Noëmi Sander
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Ana-Belle
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Franziska Kabisch
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Anna
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Anja Rautenbach
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Juli
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Leonie Wellmann
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Maya
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Sandra Spielbrink
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Kelly
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Johanna Wiesen
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Lola
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Leonie Rainer
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Sophie-Charlotte
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Idee, Konzept, Regie, Bühne, Technik:
Olaf Herzog und Janina Lehr
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Johanna O'Byrne
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für die grandiose Lichtstatisterie
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Niklas Tewes
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für die überragenden Computerkenntnisse
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Dem Backstage-Team
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für das fleißige Mitplakatieren
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Katharina Povel
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für den professionellen Probenbesuch
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Dem Hausmeister
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für seine investierte Zeit
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Andreas Lehr
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für die großartige Unterstützung
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Westfälische Nachrichten: Montag, 08.05.06
Sie sind jung, sie sind schön - und sie haben ein Mobbing-Opfer gefunden.
Foto: -fs-
Zicken-Terror beim Zelten
Theaterstück "Herz-Schlag" über Mobbing
-fs- Münster Sie sind nicht bösartig und schon gar nicht schnippisch, zickig oder
hinterhältig. Sie sind einfach ein paar liebe Mädchen, die gemeinsam ein Zeltlager in
Frankreich machen - wollen sie allen glauben machen. Dem Zuschauer des Theaterstücks
"Herz-Schlag" im Jugendzentrum des Paul-Gerhardt-Hauses offenbart sich aber eine ganz andere
Seite jenseits des Lächelns: Mobbing und psychische Gewalt unter heranwachsenden Frauen.
"Die hat mich total angezickt", wettert ein Mädchen los. Und ein anderes: "Die hat voll die
fettigen Haare!" Gemeint ist Silke, eine Teilnehmerin des Zeltlagers, die sich schnell als
bevorzugtes Hassbild der einzelgängerischen Gören herausstellt. Beim Schminken wird über ihr
unattraktives Äußeres, ihre "schleimige" Art und ihren unpassenden Stil hergezogen. Dass sie
einen Teddybären im Schlafsack hat, setzt der verbalen Hetzjagd die Krone auf.
Dabei taucht Silke nicht ein einziges Mal auf der Bühne auf. Dennoch spielen die Mädchen des
Theaterkurses ihre Abscheu derart überzeugend, dass man sich selbst ein Bild macht - und sich
bei seinen eigenen Klischees ertappt. Das ist auch das Verdienst von Olaf Herzog und Janina
Lehr, die mit ihren Schützlingen in knapp eineinhalbjähriger Arbeit Improvisations-Theater
übten.
Mit Klieschees hantieren die sieben Jung-Schauspielerinnen ohnehin bravourös.
Der Zwist steigert sich bis zum Finale furioso, bei dem die Darstellerinnen das Publikum
einkreisen und "Silke!" flüstern, röcheln und schreien. Plötzlich ist jeder Silke.
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silencio rapido
spielte 2006:
Verlorene Seelen
Ein Horrortheater in 13 Szenen
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Inhalt: Ungewöhnliche Umstände lassen die junge Ellen eines Nachts im seltsamen Haus von
Lord und Lady Vincent stranden. Eine scheinbar nicht enden wollende Nacht, ein gruseliges
Gespenst und kein Entrinnen ...
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Regie:
Inga Winkel
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Premiere:
Mittwoch, 01. November 2006, 20:00 Uhr
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Mit "Verlorene Seelen" präsentierte "silencio rapido" auf dem Theater-Festival Play-Station
2006 seine siebte Produktion.
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Lettura Bella
liest zum 170. Jahrestag:
Leonce und Lena
Eine szenische Lesung
mit deutschen Untertiteln und Musik
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Donnerstag, 30.03.2006, 20:00 h
im ]pg[ Jugendzentrum
Special Guest:

]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10, 48145 Münster
Kartentelefon: (0251) 5 40 36
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Carl Beerwerth
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König Peter
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Joost Beerwerth
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Prinz Leonce
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Franziska Kabisch
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Prinzessin Lena
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Jan Siebenbrock
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Valerio
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Leonie Wellmann
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Gouvernante, 1. Polizeidiener
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Adrian Denner
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Hofmeister, Hofprediger, Diener, Bauer
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Benny Beyer
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Zeremonienmeister, Diener, Bauer
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Thomas Kluth
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Präsident des Staatsrates, Schulmeister
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Max Kuhlmann
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Landrat, Diener, Bauer
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Miriam Kruse
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Rosetta, 2. Polizeidiener, Diener, Bauer
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Outtakes:
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[ im Original: ]
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"Der große Plan schläft ..."
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[ "Der große Pan schläft" ]
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(Joost Beerwerth)
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"Hörst du die Ironie des Hasens ?"
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[ "Hörst du die Harmonie des Abends?" ]
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(Benny Beyer)
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"Ich möchte einer hohlen und gelehrten Gesellschaft verkünden ..."
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[ "Ich möchte einer hohen und geehrten Gesellschaft verkünden ..." ]
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(Jan Siebenbrock)
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"Ich bin der erste Polizeidiener, weil das is' der Coole!"
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(Leonie Wellmann)
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"Leonie tauscht mit Miriam ... nee ... andersrum !"
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(Janina Lehr)
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"...ach ... Leonce und Lena is' gar nich' von Woyzeck ?!"
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(Jan Siebenbrock)
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Zum Verständnis:
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Der melancholische, traumversunkene Prinz Leonce vom Königreiche Popo wird vor die
vollendete Tatsache gestellt, dass er Prinzessin Lena vom Königreiche Pipi heiraten soll.
Ungewillt, den Bund einzugehen, flüchtet er mit dem arbeitsscheuen Bonvivant Valerio nach
Italien. Unterdessen flieht auch die romantisch - verklärte Lena mit ihrer Gouvernante, um
der bevorstehenden Hochzeit mit dem unbekannten Prinzen zu entgehen.
Diese als Lustspiel bezeichnete Komödie, die eher als eine in dem Deckmantel der
Fröhlichkeit verpackte Satire verstanden werden sollte, wurde von Georg Büchner im Frühjahr
1836 für einen Wettbewerb verfasst. Büchner verpasste allerdings den Einsendeschluss und
erhielt das Werk ungelesen zurück.
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Westfälische Nachrichten: Mittwoch, 29.03.06
Leonce und Lena - 170 Jahre später gelesen
1836 schrieb der junge Georg Büchner die als Lustspiel bezeichnete Komödie "Leonce und Lena".
Am Donnerstag (30. März) - 170 Jahre später - liest Lettura Bella dieses Theaterstück um
20 Uhr im Jugendzentrum, Friedrichstraße 10. Neun Jugendliche haben unter der Leitung von
Janina Lehr gelesen, interpretiert und improvisiert. Entstanden ist eine "Szenische Lesung mit
deutschen Untertiteln und Musik". Die Musik kommt von "Honeymoon Killaz live" und "Unplugged".
Kartentelefon: 5 40 36
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Lettura Bella
liest:
Feuergesicht
Donnerstag, 10.11.2005, 20:00 h
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silencio rapido
spielte 2005:
Spring doch!
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Spring doch ist eine Collage aus Monologen zwischen Skurrilität und Grausamkeit bei denen
Ihnen das Lachen im Halse stecken bleibt.
Begleiten Sie verrückte, liebes- und hassenswerte Charaktere durch ihren "alltäglichen"
Kampf mit den Widrigkeiten des Lebens.
Einige tun dies mit Leidenschaft, andere hatten nie eine Chance, manche Wissen es einfach
nicht besser, und einer lehrt uns, dass Selbstmörder es nicht anders verdient haben Aber
fest steht, Sie werden sich in vielem wieder finden, ob Sie wollen oder nicht.
Der Besuch dieses Stückes ist auf eigene Gefahr, wir übernehmen keine Haftung für
Selbstzweifel, schlechtes Gewissen oder Klöße im Hals.
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Es spielten:
Sarah Gotthardt - Petra
Alix Heselhaus - Anna
Franziska Kabisch - Lorette
Esther Kemna - Anne
Max Kuhlmann - Richard
Marco Lölkes - Nino
Johanna O' Byrne - Marie
Kirsten Sandmann - Brollin
Andi Strietzel - Herr Hübsch
Ira Thanos - Frau
Hendrik Uhte - Herr Grundwirmer
Johanna Wieking - Mariedl
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Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel
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Premiere:
Mittwoch, 07. November 2005, 20:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
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Lettura Bella
liest:
Ganze Tage, Ganze Nächte
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Donnerstag, 30.06.2005, 19:30 h
im ]pg[ Jugendzentrum
Special Guest:

]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10, 48145 Münster
Kartentelefon: 0251-54036
Abendkasse (2,- € / 3,- € ermäßigt)
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Rezension zur 1. Szenischen Lesung von "Ganze Tage, ganze Nächte"
Unter der Leitung von Inga Winkel und Janina Lehr wurde das Projekt mit 8 jungen Laien
aufgeführt, die Spass und Talent im Ausdruck und in der Darstellung von Rollen mit bringen
mussten. Der Abend war - um es vorweg zu nehmen - ein sehr gelungenes Experiment: Deutlich
spürbar war die große Spielfreude und hohe Professionalität aller Beteiligten an diesem
Abend in liebevoll eingerichteten Theater-Ambiente, so dass der begeisterte Applaus des
Publikums einen angemessenen Abschluss bildete.
Dabei war der Inhalt des Szenen-Collage keineswegs 'leichte Kost' - im Gegenteil handelte es
sich um ernsthafte Auseinandersetzung mit Ängsten, Wünschen und deren Nichterfüllung im
Scheitern: dass trotzdem keinen Katerstimmung aufkam lag vor allem an den Darstellern, die
es verstanden die humoristischen Aspekte in Szene zu setzen und dabei das notwendige Maß an
Selbstironie an das Publikum weitergaben.
Was Fred und Lucie sich durch rosa Brillengläser erträumt hatten, zerfrisst die Eifersucht.
Und als er sie eines Abends besoffen vor aller Augen blamiert, rennt sie heulend aufs Klo.
"Als ich klein war, hab ich stundenlang die Sonne angeschaut und geglaubt, meine Augen
werden davon blau." - Heute nimmt Sylvie den Kampf gegen ihr Spiegelbild mit Cremes,
Lippenstift und Schminkzeug auf, hasst ihren Körper, der ständig zunimmt, hasst sich selbst
- "Ich bin der Typ Frau, an dem gar nichts ist." Und sie geht auf Diät. Strengste Diät... Die
Sorgen, Sehnsüchte und Träume vor der Schwelle zum Erwachsensein sind es, die der
französische Dramatiker Xavier Durringer in ein poetisches Mosaik verwandelt. "Ganze Tage,
ganze Nächte" handelt von der gemeinsamen Angst vor dem Alleinsein - und vom schmalen Grat
zwischen schillernden Illusionen und geplatzten Seifenblasen. "Ganze Tage, ganze Nächte" ist
das Projekt mit jungen Laien mit Darstellern am Schauspiel.
Das von der Stadt Münster geförderte Projekt wird fortgesetzt und bietet mit einer 2.
Szenischen Lesung Ende des Jahres (Titel noch unbekannt) eine weitere Aufführung für
Interessierte und Neugierige. Ankündigung bitte auf dieser Seite weiterverfolgen!
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Regie:
Janina Lehr und Inga Winkel
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 03 |
 05 |
 06 |
 09 |
 10 |
 12 |
 13 |
 16 |
 17
Charlotte Lange |
 19
Camillo Grewe |
 22
Sven-D. Schneider |
 23
Fanziska Kabisch |
 27
Joost Beerwerth |
 28
Jan Siebenbrock |
 32
Thomas Kluth |
 36
Miriam Kruse |
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silencio rapido
spielte 2005:
Versprochen!
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Rainer und Andrea stehen kurz davor, zusammen mit ihrer Tochter Sarah, die Stadt zu verlassn,
vielleicht sogar das Land. 19 Ehejahre verpackt in Kartons und Kisten. Eine Familie in
hoffnungsvoller Erwartung eines neuen Anfangs. - Bis es an der Tpr klingelt. Davor steht Romy
Neuhäuser, der Rainer vor 24 Jahren die ewige Liebe geschworen hat, und die nun einfordert,
dieses Versprechen einzulösen.
"Versprochen!" erzählt die Geschichte von fünf Menschen, zwei Liebesversprechen, einem Stein
und 70 Umzugskartons. Es geht um verlorene Gefühle, lebenslange Liebe, Verrat und Zeit. Was in
zehn Minuten entschieden wird, kann vor 24 Jahren shon seine Gültigkeit verloren haben.
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Es spielten:
Alix Heselhaus - Sarah
Esther Kemna - Romy Neuhäuser
Max Kuhlmann - Rainer
Katharina Povel - Andrea
Kirsten Sandmann - Lisa und
Johanna Wieking - Romy Neuhäuser 1981
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Regie:
Alban Renz und Inga Winkel
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Licht:
Simon Kibben und Jan-Torsten Junge
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Ton:
Fabian Renz
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Premiere:
Mittwoch, 01. Juni 2005, 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen:
Freitag, 03 Juni 2005
Samstag, 04. Juni 2005
Sonntag, 05. Juni 2005
Dienstag, 07. Juni 2005
jeweils 20:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
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Westfälische Nachrichten: Freitag, 03.06.05
Das Drama um versprochene Liebe endet blutig
Premiere der Theatergruppe "silencio rapido"
-mli- Münster · Verhängnisvoll können alte Versprechen sein: Ein unbedacht dahergesagter
schon längst vergessener Liebesschwur kann fatale Auswirkungen haben. Plötzlich steht bei Rainer
nach 19 Jahren Ehe seine Jugendliebe Romy vor der Tür. Wie erklärt er das seiner eifersüchtigen
Frau? Ein Beziehungsdrama führte die junge Theatergruppe nun im Paul-Gerhardt-Haus auf.
Mitten im Umzugsstress fällt Romy, gespielt von Esther Kemna, bei Rainer mit der Tür ins Haus.
Voller Hoffnung steht sie da. Sie hatte in all den verflossenen 24 Jahren fest an ihre Liebe
geglaubt. Nur Rainer, gespielt von Max Kuhlmann, erinnert sich an nichts.
Warum sollte er etwas mit dieser Frau zu tun haben? "Weil du es mir versprochen hast, du hast
mir versprochen, dass unsere Liebe niemals endet", strahlt Romy den verdatterten Rainer an -
für Romy ein Vertrag für die Eweigkeit, für Rainer ein unbedachtes Versprechen.
Wie real sind Versprechungen? In diesem Drama prallen zwei Realitäten aufeinander: 19 Jahre
Eheleben mit Frau und Tochter gegen das Leben in dem ungetrübten Glauben an die ewige Liebe
über alle Hindernisse hinweg.
Kann diese Utopie zur Realität werden? Der Preis für Rainer fiele sehr hoch aus, denn er müsste
sich von seiner Frau und seiner Familie trennen.
Als eifersüchtige Ehefrau Andrea überzeugte Katharina Povel. Selbst als Romy durch einen
unglücklichen Zwischenfall schwer verletzt am Boden liegt, stichelt Andrea: "Nun sieh schon nach,
Rainer, wo die Verletzung ist, du fasst sie ja nicht zum ersten Mal an". Ironie und Sarkasmus
mischen sich in teils groteske Situationen.
Mit einem Schocker endet der Theaterthriller. Ahnungslos greift Rainer in einen der Umzugskartons
und schreckt mit blutverschmierten Händen und Brille hoch. Zwei Morde sind geschehen.
Wer hinter dieses verworrene Beziehungsdrama steigen möchte, kann sich das Theaterstück noch
am heutigen Freitag, am Samstag und Sonntag sowie Dienstag (7.Juni) jeweils um 20 Uhr anschauen.
Beziehungsdrama im Paul-Gerhardt-Haus: Wie erklärt Rainer (Max Kuhlmann) seiner Ehefrau Andrea
(Katharina Povel) das Hereinplatzen seiner Jugendliebe Romy (Esther Kemna)? Foto: -mli-
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Münstersche Zeitung: Donnerstag, 02.06.05
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"Silencio Rapido" - die im Paul-Gerhardt-Haus ansässige Jugendtheatergruppe - zeigt ihre
neue Produktion "Versprochen - ich bin zurückgekommen. Guten Tag." Unter der Regie von Alban
Renz und Inga Winkel erarbeiteten die Akteure ein Stück über ewige Versprechen: Rainer sieht
sich mit Jugendliebe Romy konfrontiert, Andrea hat Angst vor der Vergangenheit ihres Mannes,
Lisa läuft vor der Fernbeziehung davon, Sarah zieht einen Schlussstrich und ein Mädchen glaubt
an das große Glück.
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Die Aufführungen sind am 3., 4., 5. und 7. Juni, ab 20 Uhr, im Paul-Gerhardt-Haus.
Karten unter Tel. 0251/54036. Foto: PD
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Westfälische Nachrichten: Dienstag, 31.05.05
Was kommt...
Premieren-Fieber
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Worauf ich mich freue? Am Mittwoch ist die Premiere unseres Theaterstücks! Es heißt 'Versprochen!'.
Katharina Povel lacht ein wenig. Seitdem sie 16 ist, spielt sie Theater. Im Stück geht es um ein
Versprechen, das nach Jahren eingelöst werden will. "Es wird Blut fließen! Aber mehr verrate
ich noch nicht". Die Schauspielerei ist Katharina sehr wichtig: "Ohne Theater - das ginge eigentlich
gar nicht. Ich würde wohl platzen", sagt sie und grinst. Seit zweieinhalb Jahren studiert die
23-Jährige deshalb Theaterpädagogik. "Es ist toll, mal wieder selbst auf der Bühne zu stehen und
zu spielen. als Theaterpädagogin führe ich ja immer Regie."
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Im Premierenfieber:
Katharina Povel Foto: -klu-
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"Wir fangen um 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus an. Am 3., 4., 5. und 7. Juni spielen wir das Stück
dann nochmal. Da freu ich mich schon jetzt drauf, weil ich glaube, dass es echt gut wird!"
-klu-
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silencio rapido
spielte 2004:
Mission: Mensch
Wie macht man den Menschen?
Man nehme etwas Lehm, eine Protion Gefühl,
eine Messerspitze Intelligenz und
einen Haufen göttliche Energie.
Doch was macht den Menschen und
was ist der richtige Weg zum richtigen Menschen?
Gott. Shiva, die chinesische Schöpferin Nu Gua und der gedankenlesende Alien Önkrat treffen
sich, um den Menschen zu erschaffen. Aber sie lassen sich die verschiedenen Ideen vereinen?
Vor allem wenn Satan seine Finger im Spiel hat, Adams Ex-Frau Lilith ihre Ansichten einstreut
und die sinnsuchende Sophie alles hinterfragt? Und dann ist da noch die buchverrückte Tanja,
die alles ganz genau wissen will. Die Muse der Wahrheit bleibt stumm... Kein Wunder, wenn
diese ungewöhnliche Kombination zwangsläufig zum großen Knall führt.
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Es spielten:
Nadine Griese (Shiva)
Alix Heselhaus (Gott)
Esther Kemna (Satan)
Charlotte Lange (Lilith)
Carmen Lefèvre (Die Philosophin)
Peggy Schaaf (Die Autorin)
Kiki Sandmann (Nu Gua)
Ira Thanos (Önkrat) und
Johanna Wieking (Die Wahrheit)
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Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel
Licht:
Simon Kibben
Bühne:
Nora Franzmeier
Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus
Friedrichstraße 10
48145 Münster
Premiere:
Freitag, 02. Juli 2004, 20:00 Uhr
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Weitere Aufführungen:
Samstag, 03 Juli 2004
Montag, 05. Juli 2004
jeweils 20:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)
Karten: 5,- € / 3,- € ermäß.
Vorbestellung unter:
0251/54036
oder Abendkasse
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silencio rapido
spielte 2003:
Sofageschichten
Szenen aus dem Leben einer Sitzgelegenheit
silencio rapido zeigte 2003 eine Collage aus lauten, leisen, lustigen und traurigen Szenen,
rund um ein gelbes Sofa und all die Geschichten, die es im Laufe seines langen Daseins als
Sitzgelegenheit erlebt hat.
Da finden sich ein geschwätziger Opa, ein bayrisches Ehepaar, ein abgesägtes Bein, ein
verrückter Fotoalbum-Streit und viele andere komische Charaktere und turbulente Zwischenfälle
auf, neben und unter dem gelben Sofa.
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Es spielten:
Sarah Gotthardt - Jan-Thorsten Junge
Charlotte Lange - Carmen Lefèvre
Sven Lohnherr - Peggy Schaaf
Licht:
Simon Kibben
Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel
im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Friedrichstraße 10
48145 Münster
Premiere:
Mittwoch, 16. Juli 2003, 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen:
Freitag, 18. Juli 2003
Samstag, 19. Juli 2003
Dienstag, 22. Juli 2003
Mittwoch, 23. Juli 2003
jeweils 20:00 Uhr
(Änderungen vorbehalten)

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Pressekritik:
Münstersche Zeitung: Freitag, 18.07.03
Szenen aus dem Leben eines Sofas
Aufführung von "silencio rapido"
Münster.Wenn ein Sofa reden könnte, hätte es bestimmt interessante Dinge zu erzählen...
Genau um dieses Thema ging es am Mittwoch im Paul-Gerhardt-Haus. Die Theatergruppe silencio
rapido stellte ihr neues Stück "Sofageschichten - Szenen aus dem Leben einer Sitzgelegenheit"
vor. Das moderne Schauspiel zeigte verschiedendste Ausschnitte des Lebens. Themen wie Freude,
Angst, Beziehung und Tod wurden von den Schauspielern behandelt.
Im Mittelpunkt des zum Teil hektischen Treibens steht immer das Sofa, wie ein Ruhepol nimmt
es hin, was auf ihm geschieht. Da gibt es zum Beispiel inen genervten Zeitungsleser (Sarah
Gotthardt), zwei Freundinnen (Carmen Lefèvre, Charlotte Lange) die sich gegenseitig umbringen
wollen, Hans (Jan-Torsten Junge)der seine Liebste sogar noch mehr lieben würde, wenn er doch
ein Bein von ihr hätte. Die Szenen muteten modern, fast impressionistisch an und wurden vom
Ensemble mit sehr viel Ausdruck umgesetzt.
Das Publikum wurde auch involviert: Nach jedem Akt zeigte sich Hausmeister Schulz (Christoph
Beuing) und forderte die Zuschauer auf homorvolle Weise.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich so aufgeregt bin" gegrüßte die Regisseurin Inga Winkel das
Publikum. Vor drei Monaten begann sie zusammen mit der zweiten Regisseurin Katharina Povel
die Proben zu ihrem ersten Stück. Der nicht enden wollende Applaus spiegelte die Reaktion
des Publikums wieder. Ein gelungenes Schauspiel. AMO

Was ein Sofa so alles erlebt, demonstrierte die Gruppe "silencio rapido" bei ihrer Aufführung
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silencio rapido
spielte 2002:
Café Relación

Das Theaterprojekt der Jugendtheatergruppe "Silencio rapido" führte 2002 die Szenencollage
"Café Relación" auf. Das etwa einstündige Stück über Lust, Beziehung und die Unmöglichkeit der
perfekten Liebe war das Abschlussprojekt des Theaterpädagogen Alban Renz und wurde von neun
Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren gespielt.
Premiere:
Mittwoch, 19. Juni, 20.00 Uhr
Weitere Aufführungen:
Freitag, 21. Juni, 19:00 Uhr
Samstag, 22. Juni / Dienstag, 25. Juni
Mittwoch, 26 Juni / Freitag, 28 Juni
jeweils 20:00 Uhr
Karten: 2,- € / 4,- €
Vorbestellung unter:
0251/54036
oder Abendkasse
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"Komm her Adam, ich will auf Dir reiten!"
Es spielten:
Dina Gembries - Lucas Horstmann
Charlotte Lange - Linda Niedenzu
Carmen Lefèvre - Katharina Povel
Silvana del Rosso - Ira Thanos
Inga Winkel
Technik & Musik:
Fabian Renz - Simon Kibben
Regieassistenz:
Janina Dunker
Regie:
Alban Renz
"Reden führt auf jeden Fall zu gar nichts."
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Presseankündigung:
Westfälische Nachrichten: Dienstag, 18.06.02
Kultur-Magazin
Jugendliche spielen Liebe
Nach der erfolgreichen Erstproduktion "Die Liebenden in der Untergrundbahn" vor einem Jahr
will die freie münsterische Theatergruppe "Silencio Rapido" am morgigen Mittwoch (19. Juni)
um 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10, an diesen Erfolg anknüpfen:
"Café Relación" heißt die neue Produktion, sie ist das Abschlussprojekt des
Theaterpädagogik-Studenten der Fachhochschule Lingen, Alban Renz. Das etwa einstündige Stück
über Lust. Beziehung und die Unmöglichkeit der perfekten Liebe wird von neun Jugendlichen
zwischen 15 und 20 Jahren gespielt. Weitere Aufführungen: Freitag (21. Juni)um 19 Uhr,
Samstag (22. Juni) sowie 25., 26. und 28. Juni jeweils um 20 Uhr. Kartentelefon: 540 36
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www.pg-muenster.de
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Pressekritik:
Münstersche Nachrichten 27.06.2002
Die Unmöglichkeit der perfekten Liebe
Theaterstück Café Relación noch am Freitag
Im "Café Relación" treffen sie sich alle: Die gefrusteten und die zufriedenen Singles, die
frisch verliebten Pärchen und die, bei denen das Ende der Liebe schon in Sicht ist. "Café
Relación" ist auch der Titel der Szenencollage, mit der die Gruppe "silencio rapido" letzte
Woche Premiere gefeiert hat.
Die Inszenierung ist das Abschlussprojekt des Theaterpädagogikstudenten Alban Renz. Seine
Schaupspieler sind Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren, den Text für das Stück
haben sie selbst erarbeitet. Im Café Relación dreht sich alles um "Beziehungen, Lust und die
UnMöglichkeit der perfekten Liebe", alle sind auf der Suche nach dem oder der Richtigen, und
erleben entsprechend das absolute Glück oder völligen Frust.
"Liebst Du mich?", fragen die Verliebten, "mehr als alles? Mehr als alles in der Welt?", und
bekommen zuerst verliebte uns später aggressive Antworten. Das wirkt aus dem Leben gegriffen
- dank der gelungenen Regie und der offensichtlichen Spielfreude. Die Darsteller haben den
richtigen Rhythmus gefunden, die Verschmelzung von Bühne und Zuschauerraum rundet das Ganze ab.
Café Relación wird noch am Freitag dieser Woche 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstr.)
gezeigt. Karten können unter Tel. 54036 bestellt werden. KNE
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Westfälische Nachrichten: Freitag, 21.06.02
Kann das Leben Schnulze sein?
Tosender Beifall für Silencio rapidos "Café Realción"
Liebe, Lust und Leidenschaft. Diese drei L's treiben die rastlose Suche an nach dem heiligen
Gral, der idealen Beziehung. Der Schlüssel: der perfekte Partner. Aber kann das Leben so sein
wie die letzten fünf Minuten einer Hollywood-Schnulze und gibt es den perfekten Partner
überhaupt? Mit der Freude und dem Leid einer solchen Suche nach Erfüllung beschäftigt sich
das Jugendtheaterprojekt "Silencio rapido" in seinem neuen Stück "Café Relación".
Vor ausverkauftem Haus fand am Mittwochabend die Premiere eines oft pointierten Abrisses
vieler Arten von Liebesbeziehungen statt. Ort der Handlung: das Café Relación. Regisseur
Alban Renz lässt auf vielen kleinen Bühnen inmitten der Zuschauer spielen. Der Betrachter ist
Gast in einem "Beziehungscafé", in dem er mit den gut bekannten Beziehungsarten konfrontiert
wird. Die Rechnung geht auf, letztendlich sucht auch der Zuschauer.
"Liebst du mich?" "Natürlich lieb ich dich!", seufzt Povel und nascht an ihrer
Liebesperlen-Kette. Doch die junge, unbeholfene und unsichere Liebe (herrlich naiv Katharina
Povel und Charlotte Lange) wird allmählich schal und stirbt. Man verliebt sich so unglücklich,
dass man vor lauter Enttäuschung andere für ihr Glück hasst. Besonders gelungen: Linda
Niedenzu (die es nicht war, sondern Inga Winkel, Anmerkung vom PG) spielt ein Mauerblümchen
und bringt eine prägnante Tirade über die öffentlich knutschenden "Idioten". Auffällig stark
spielt Lucas Horstmann den sitzen gelassenen Kellner, der sein verletztes Ego in einer
Affäre mit einer liierten Frau (Carmen Lefère) (die es nicht war, sondern Silvana Del
Rosso, Anmerkung vom PG) zu heilen sucht. Sein Vorwurf "Du findest bei ihm nicht, dass was du
bei mir hast und bei mir nicht, was du bei ihm hast" steht für die Crux der ganzen Suche:
Vielleicht ist der Nächste der Richtige. Und so dreht sich der Teufelskreis der
Beziehungssuche weiter, wie die wiederholenden automatisierten Bewegungen der Akteure verdeutlichen.
Tosenden Applaus zwang die 14- bis 22-Jährigen immer wieder auf die Bühne.
Weitere Aufführungen: am 21. Juni (19 Uhr), 22., 25., 26., und 28. Juni (20 Uhr).
Kartentelefon: 54036
Christian Ronig
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Der eine träumt ...
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... die andere hofft.
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silencio rapido
spielte 2001:
Die Liebenden in der Untergrundbahn
(von Jean Tardieu)
In einer Pariser Metro treffen lesende, berühmte, beleidigte, weltgewandte und verwirrte
Individuen aufeinander. Ein frischverliebtes Pärchen sucht "wir" und "ich" in einem
rhythmisch absurden, romantisch schnellen Theaterstück von Jean Tardieu.
Die Theatergruppe "silencio rapido" präsentierte pünktlich zum Valentinstag ein Stück für
alle Verliebten und alle,die es werden wollen.
Darsteller/innen:
Die Liebenden: Katharina Powel, Sarah Gotthardt,
Der vermeintliche Star: Nadia Barakat
Die Zeitungsleserin: Janina Dunker
Die Beleidigte Dame: Karen Hugemann
Der Klempner: Jan-Torsten Junge
Das Individuum: Inga Winkel
Musik:
Fabian Renz & Joshua Mackowiak
Technik:
Simon Kibben
Regie:
Alban Renz

Aufführungen:
Mittwoch, 14.02.01, 20:00 Uhr Premiere im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Freitag, 16.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Samstag, 17.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Mittwoch, 21.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Donnerstag, 22.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Freitag, 23.03.01, 20:00 Uhr im Pumpenhaus
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Pressekritik:
Westfälische Nachrichten: Freitag, 16.02.01
Von Nahem ist jeder Mensch sichtbar
Silencio rapido debütiert mit Tardieu
Zu Tangomusik bewegen sich die Liebenden über die Bühne. In einer perfekten Einheit - bis sie
plötzlich aus dem Takt kommen. In dem Moment wird der Andere fremd, anonym trotz körperlicher
Nähe. "Du kannst nicht ich sein", ist das Todesurteil des gemeinsamen "Wir" ihrer Beziehung.
Die Szene spielt im Theaterstück "Die Liebenden in der Untergrundbahn" von Jean Tardieu. Die
Bühne ist die karge Nachahmung einer U-Bahnstation: leer, schwarz, Grafitti an der Wand - und
im Hintergrund gibt das Schlagzeug einen schnellen Rhythmus als Puls der Zeit vor.
Die Anonymität droht das Individuum zu vernichten, das ist vielleicht die Essenz dieses
Stücks. Vor allem die Sprache wird als leer entlarvt. Die Schauspieler von "Silencio rapido"
(Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren) haben sich keinen einfachen Text für ihr Debüt
ausgesucht. "Du - Ich. Ich, Ich - aber Du", die Liebenden finden keine Worte mehr, um das
Gemeinsame zwischen ihnen zu beschreiben, sie sind sich fremd. Erst im Gedränge der U-Bahn
wird die gesellschaftliche Anonymität für eine kurze Zeit aufgehoben. Ein Moment aus dem
Leben der Anderen schafft die Nähe, die nötig ist, um die Liebenden zu vereinen - "von Nahem
ist jeder Mensch sichtbar". So finden sich am Valentinstag die Liebenden im Paul-Gerhardt-Haus.
Keine leichte Aufgabe für die junge Gruppe um Regisseur Alban Renz. Aber das halbe Jahr harte
Proben haben sich ausgezahlt: Die Laienschauspieler bringen mit professioneller Mimik und
Gestik einen überzeugenden Einsatz. Es gelingt ihnen, den Kern des Stücks jenseits der
Sprache mitreißend zu transportieren - Klasse!
Katrin Jargstorf
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Münstersche Zeitung: Freitag, 16.02.01
U-Bahn als Sinnbild der Anonymität
"Silencio rapido" lud zur Theaterpremiere
Passend lud die seit Sommer 2000 bestehende Theaterformation "Silencio rapido" zu ihrer
Premiere "Die Liebenden in der Untergrundbahn" von Jean Tardieu in das Paul-Gerhardt-Haus
ein. Die buntgemischte Gruppe besteht aus 15- bis 19jährigen Schauspielern, von denen
einige sogar das erste Mal auf der Bühne standen. Regie führte Alban Renz,
Theaterpädagogik-Student an der FH Lingen.
Chaotisch, rasend, schnell - so wird die Atmosphäre in der Pariser U-Bahn dargestellt. Sich
selbst anbietende "Anpreiser" stehen an den Gleisen, Clochards philosophieren da über die
Welt. Mitten in dieser Umgebung sucht ein frischverliebtes lesbisches Pärchen sich selbst -
mit stets wiederkehrenden Wortspielen aus Ich, Du und Wir, ohne dass inhaltlich etwas über
die Beziehung gesagt wird.
Frontal sitzen die Darsteller in einer Art Metro vor dem Publikum. Um zu ihrer Geliebten zu
gelangen, quält sich eine der Frauen an den Fahrgästen vorbei. Und trifft auf verschiedene
Persönlichkeiten - etwa auf einen vermeintlichen Star, der sich später als Schneiderin im
Tagelohn entpuppt oder auf ein panisch reagierendes Individuum, das verzweifelt versucht, die
eigene Identität vor der drohenden Vermassung zu retten. Die U-Bahn ist Sinnbild für die
erdrückende Seelenlosigkeit der Großstadt, überdies Indiz für das Verhältnis der beiden Frauen
untereinander.
Die schauspielerische Leistung war gerade mit Blick auf das junge Alter der Darsteller
großartig. Inhaltlich traf die Gruppe mit ihrem bissigen Zynismus, der fragwürdige
Erscheinungsformen moderner, flüchtiger Liebe widerspiegelte, den Nerv der Zeit.
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