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Theater - Alte Theaterprojekte

 
2008 Projekt " L E B E N S L Ä N G L I C H ! "
2008 Theater Jurí Es geht um Frauen - mann!
2007 Theater Jurí Und jetzt?
2007 Szenisches Lesen Radio
2007 Szenisches Lesen Der Bus
2006 Theater Jurí Herz-Schlag
2006 silencio rapido Verlorene Seelen
2006 Szenisches Lesen Leonce und Lena
2005 Szenisches Lesen Feuergesicht
2005 silencio rapido Spring doch!
2005 Szenisches Lesen Ganze Tage, Ganze Nächte
2005 silencio rapido Versprochen!
2004 silencio rapido Mission: Mensch
2003 silencio rapido Sofageschichten
2002 silencio rapido Café Relación
2001 silencio rapido Die Liebenden in der Untergrundbahn

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Die erfolgreiche Mädchentheatergruppe
"Theater Jurí"
der Theatermafia präsentiert 2008:

es geht um Frauen - mann!



Inhalt: Schlanke Beine, geschmeidige Bewegungen, die Jury entscheidet: Not - und Next! Konsumgut Frau - die Marke boomt. In einer wilden Collage präsentieren die Mädels der Theatergruppe Jurí in ihrer dritten Produktion Frauenbilder und Rollen unserer Zeit und beschäftigen sich mit Klischees und der Emanzipation von der Emanzipation.

Welchem Frauentyp entsprichst du, und was steckt noch in dir?
Schlampe, Hausfrau, Bücherwurm, Mannsweib, Prinzessin, Erfolgsfrau oder Diva...


Es spielen:

 

Leonie Wellmann



Sandra Spielbrink

Leonie Rainer

Johanna Wiesen

Miriam Kruse

Eva Schemmelmann

Noemie Sander


Regie:
Olaf Herzog
Inga Winkel


 






Aufführungen:
Freitag, 24.Oktober 2008, 20 Uhr / Premiere
Samstag, 25. Oktober 2008, 20 Uhr
Sonntag, 26. Oktober 2008, 20 Uhr

im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10
48145 Münster



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Westfälische Nachrichten, Montag, 27.10.2008

Weibliche "Theatermafia":
Mehr als eine Lachnummer

Mädchen im Paul-Gerhardt-Haus räumen mit Klischees auf



Beeindruckend professionell mimen die Mädchen der "Theatermafia" in ihrem
Stück "Es geht um Frauen, Mann!" unterschiedliche weibliche Charaktere.
Foto: -jou-

Von Johanna Uchtmann

Münster. Im Publikum sitzt eine Frau Ende 40. Die Augenbrauen sind hochgezogen, sie spricht sogar einige Worte aus dem Text mit, ganz leise und berührt mit den gefalteten Händen die Unterlippe. Sie fühlt mit. Sie ist Mutter, sozusagen der sich sorgende, Anteil nehmende Mutter-Prototyp, der das Klischee voll und ganz erfüllt. Sie spielt ihre Rolle nicht. Ganz anders als die Tochter, die gerade auf der Bühne in der Premiere des Stückes "Es geht um Frauen, Mann!" die karriereorientierte "Businessfrau" mimt.

Die siebenköpfige Mädchentheatergruppe "Jurí" des Ensembles "Theatermafia" führte im Paul-Gerhardt-Haus die Premiere ihres dritten und letzten Stückes auf, das sich mit weiblichen Stereotypen beschäftigt. Die Mädchen haben das Stück zusammen mit den Theaterpädagogen Olaf Herzog und Inga Winkel geschrieben. Es geht der Frage nach: Passt jede Frau in eine Schublade, und wie viel Klischee steckt in mir?

"Wir haben etwa neun Monate daran gearbeitet und zuerst jede Woche, schließlich sogar täglich geprobt", erläutert Herzog die Arbeit. "Aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht, und ich bin auch wirklich traurig, dass die Gruppe sich nach diesem Stück auflösen wird." Die Mädchen feiern mit "Es geht um Frauen, Mann!" gewissermaßen ihr großes Finale. Sie sind alle zwischen 18 und 22 Jahre alt und beginnen nun Studium oder Ausbildung. "Ich habe sie kennen gelernt als sie 15 waren und jetzt sind aus den Mädchen Frauen geworden", erklärt Herzog wehmütig sowohl Themenauswahl als auch Trennungsgründe.

Klanglos verabschieden sich die Mädchen aber nicht: Beeindruckend selbstbewusst und konsequent zeichnen die Jungschauspielerinnen auf der Bühne sieben unterschiedliche Charaktere und üben mal mehr, mal weniger subtil Kritik an gesellschaftlichen Konventionen, an diskriminierenden Fernsehformaten oder dem schlichten "Schubladendenken". Die Mädchen geben sich einmal glamourös, dann wieder sexy, zielstrebig oder sogar burschikos. Was die unterschiedlichen Typen eint, ist ihre Botschaft. Die hemdsärmelige Olga bringt es auf den Punkt: "Und wenn ihr denkt, das alles hier wäre nicht wichtig, wäre nur eine Lachnummer, dann könnt ihr mich mal!"



Münstersche Zeitung, Freitag, 24.10.2008

Rollenklischees unserer Zeit

Mädchentheatergruppe spielt "Es geht um Frauen, Mann!"



Mit ihrer neuen Produktion "Es geht um Frauen, Mann!" greift die
Mädchentheatergruppe das Thema Rollenklischees auf.

Münster. "Es geht um Frauen, Mann!" ist nun bereits die dritte Produktion der Mädchentheatergruppe um die Theaterpädagogen Olaf Herzog und Inga Winkel. Die Teilnehmerinnen zwischen 17 und 20 Jahren zeigen diesmal eine wilde Collage rund um das Thema Frauenbilder und Rollenklischees unserer Zeit.

Neben einer Diva, einer Karrierefrau und dem süßen Mädchen von nebenan tummeln sich noch so einige Stereotypen auf der Bühne, die mehr oder weniger engagiert für sich und ihre Ansichten kämpfen. Dem Publikum stellt sich hier die Frage: Passt jede Frau in eine Schublade und wie viel Klischee steckt in mir?

Das Stück feiert am Freitag (24. Oktober) um 20 Uhr im Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10, Premiere. Weitere Aufführungen finden am Samstag (25. Oktober) und Sonntag (26. Oktober) jeweils um 20 Uhr statt. Kartentelefon: 02 51 / 5 40 36


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Mit dem Abschlussprojekt ihres Theaterpädagogik-Studiums
zeigt Luisa Hausmann eine Stückcollage zum Thema Lebensantrieb,
voller Bewegung, Bildern, Figuren und deren Geschichten.

" L E B E N S L Ä N G L I C H ! "

10 Urteile
10 Verteidigungen
10 Vorstellungen zu (über) leben



"Die Welt besteht nicht nur aus Sonnenschein und Regenbogen,
sie wird dich in die Knie zwingen und dir zeigen, wie du zu leben hast. "




Was willst du? Und was sollst du wollen oder besser gesagt, musst du?

Musik hören, Bier trinken, so schmeckt das Leben!
Ich will überall die Nummer 1 sein!
Ich besitze eine ungemeine Ausdauer in der Faulheit.
Meine Stärken: Ehrgeiz und Strebsamkeit.


Lebenslänglich wirst du abgestempelt:
Looser oder Kämpfertyp.
Wenn du es zulässt!

Vom Tier zum Mensch,
vom Mensch zum Schüler,
zum Schüler in Lebenshaft.

Wer wird frei gesprochen und
wer bekommt lebenslänglich?

Schöpfungsgeschichte war gestern,
(Über) Leben bis heute.




Es spielen:

 



Marieke Beerwerth

Luisa Droste

Johannes Götte

Antje Hey

Julia Nacken

Max Petermann

Hanna Sauerland

Pia Schlickeiser

Luca Spliethoff

Julia Weber





Regie:
Luisa Hausmann

Aufführungen:
Samstag, 11.Oktober 2008, 20 Uhr / Premiere
Sonntag, 12. Oktober 2008, 20 Uhr
Donnerstag, 30. Oktober 2008, 20 Uhr

im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10
48145 Münster

Eintritt:
3 / 4 €


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Theater Jurí präsentierte 2007:

Und jetzt?

Ein Theaterexperiment mit Zukunft

Donnerstag, 31.05.2007, 20:00 h
Freitag, 01.06.2007, 20:00 h
Samstag, 02.06.2007, 20:00 h
Sonntag, 03.06.2007, 20:00 h

im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster

Inhalt: Das zweite Stück des Theater Jurí Ensembles wurde in vielen Improvisationen und Schreibwerkstätten zum Thema Zukunft entwickelt. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der intensiven Rollenarbeit.

"Und jetzt?" - in Berlin treffen sieben junge Frauen in einer Jugendherberge aufeinander. Die unterschiedlichen Charaktere verbindet die Ungewissheit des Morgen und eine bedrückende Sprachlosigkeit.


Linn

Lena

Emma

Mia


Es spielten:

Leonie Rainer

Linn

Anja Rautenbach

Lena

Noemie Sander

Emma

Eva Schemmelmann

Mia

Sandra Spielbrink

Annemarie

Leonie Wellmann

Finja

Johanna Wiesen

Dominique



Annemarie

Finja

Dominique


Technik:

Thomas Hassels

Licht

Leeor Schweitzer

Ton



Regie:
Olaf Herzog und Janina Lehr




Donnerstag, 31.05.2007

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Sonntag, 03.06.2007

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Westfälische Nachrichten: Donnerstag, 10.05.07

Am Theaterspielen "Blut geleckt"

Im Paul-Gerhardt-Jugendzentrum:
Mädchengruppe feiert am 31. Mai Premiere

Sieben junge Frauen zeigen das Bild einer Generation: (vorne, v.l.) Eva
Schemmelmann, Sandra Spielbrink, Leonie Rainer, Leonie Wellmann und Johanna
Wiese; (hinten, v.l.) Anja Rautenbach, Noemi Sander.
Foto: -fz-

Von Frank Zimmermann

Münster "Dominique weiß, was sie will. Zwar hat sie nach dem Abitur ein Jahr vertrödelt, aber jetzt will sie in Oxford Jura studieren. Allerdings kommt sie aus kleinen Verhältnissen, deshalb soll ein Stipendium her. Annemarie glaubt ebenfalls zu wissen, was sie will: tatsächlich sind es aber ihre Juristen-Eltern, die ihre Karriere planen. Auch sie will das begehrte Stipendium für Oxford. In einer Berliner Jugendherberge treffen die Konkurrentinnen aufeinander.

Das ist ein Handlungsstrang des Theaterstücks "Und jetzt?" der Mädchentheaterguppe "Theater Jurí". Gemeinsam mit den Theaterpädagogen Janina Lehr und Olaf Herzog haben sieben Mädchen das Stück in den letzen Monaten erarbeitet. "Am Anfang standen Schreibwerkstätten und Improvisationsübungen, in denen die Mädchen ihre Rollen erarbeitet haben", erklärt Herzog. Die 16- bis 18-Jährigen haben offenbar "Blut geleckt", denn sie nehmen alle Theaterangebote des Paul-Gerhardt-Jugendzentrums ("]pg[Jugendzentrum) wahr. So sehen "die Mädels" und die Theaterpädagogen sich fast täglich.

"Meine Rolle kommt nicht wirklich sympathisch rüber", erzählt Sandra Spielbrink. Die 16-Jährige spielt die verwöhnte Juristen-Tochter Annemarie. Genau wie sie empfindet auch die 18-Jährige Johanna Wiese (im Stück Dominique) ihre Rolle als Gegenpol zu ihren eigenen Persönlichkeit. Gerade das macht für die Schülerinnen einen Reiz des Theaterspielens aus: in andere Rolle zu schlüpfen und das Gefühlsleben einer anderen Person nachzufühlen. Beide waren schon bei der ersten Produktion des Theater Jurí mit von der Partie, als es um Zickenterror in einem Ferienlager ging.

"Und jetzt?" zeigt sieben junge Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Ein Freiwilliges Soziales Jahr, eine Reise oder ein Familientreffen führen sie in Berlin zusammen. So entsteht das Bild einer Generation mit ihren Zukunftsängsten und -hoffnungen. Deshalb wird das Stück auch von der "Aktion Mensch - die Gesellschafter" gefördert. Am Ende bleibt offen, wie die Zukunft der einzelnen Mädchen aussehen wird. "Die Zuschauer werden aber eher betroffen als fröhlich nach Hause gehen", glaubt Anja Rautenbach.

Die Premiere des 75-minütigen Stücks findet am 31. Mai statt. Weitere Aufführungen sind vom 1. bis 3. Juni, jeweils um 20 Uhr im ]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10. Karten: Tel. 54036.


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Lettura Bella

Radio

"Es ist nicht alles Goldt, was glänzt"

Eine szenische Lesung mit Musik

Donnerstag, 26.04.2007, 20:00 h

im ]pg[ Jugendzentrum

Special Guest:



im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster


Inhalt:

Am Donnerstag, 26.04.2007 präsentiert "Lettura Bella", der Literaturclub des ]pg[ Jugendzentrums, seine neuste Produktion. Die Lesung "Radio - es ist nicht alles GOLDT, was glänzt" ist ein Potpourri unterschiedlichster Szenen von Max Goldt, das im Gewand einer Radiosendung daher kommt. Live unterstützt werden die jugendlichen Leser wie immer von der Band Honeymoon Killaz. Die Lesung beginnt um 20h im ]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstrasse 10, 48145 Münster. Karten gibt es für 4 € und 3 € ermäßigt unter Tel. 0251-54036 und an der Abendkasse.


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Lettura Bella

Der Bus

Das Zeug einer Heiligen

Eine szenische Lesung mit Musik

Donnerstag, 08.02.2007, 20:00 h

im ]pg[ Jugendzentrum

Special Guest:



im ]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster


Inhalt:

Erika sitzt im falschen Bus, im ganz falschen. Sie sitzt in Hermanns Bus, der ins Kurhotel in den Bergen fährt. Eigentlich sollte sie nach Tschenstochau pilgern, nach Polen, zur schwarzen Madonna. Zunächst will die Reisegruppe den blinden Passagier aussetzen, dann aber um keinen Preis mehr gehen lassen. Erika soll die Glaubhaftigkeit ihres Auserwähltseins beweisen und ein Wunder vollbringen. Sie begreift, dass dies die letzte Fahrt dieser lebensmüden Gesellschaft sein wird und dass ihr Glaube hier mehr gefragt wäre, als in Tschenstochau.

Lettura Bella präsentiert eine Lesung des prämierten Schauspiels von Lukas Bärfuss, live unterstützt von den HONEYMOON KILLAZ.


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Theater Jurí präsentierte 2006:

Herz-Schlag



Sieben Mädchen in einem Zelt
oder
Eine Ferienfreizeit in 75 Minuten



Freitag, 05.05.2006, 20:00 h
Samstag, 06.05.2006, 20:00 h
Sonntag, 07.05.2006, 20:00 h

]pg[ Jugendzentrum
Friedrichstr. 10, 48145 Münster

Eintritt: 4 / 3 € ermäßigt
Kartentelefon: (0251) 5 40 36


Im siebener Mädchenzelt auf einer Jugendfreizeit in Frankreich geht es rund: die unterschiedlichsten Mädchen treffen aufeinander und dann ist da auch noch Silke ... schnell stellt sich heraus, dass dies nicht konfliktfrei verlaufen wird.
Alle Texte sind in gemeinsamen Improvisationen entwickelt worden. Nach sechsmonatiger Arbeit sind wir stolz, Ihnen das Ergebnis präsentieren zu können.





Es spielten:

Noëmi Sander

Ana-Belle

Franziska Kabisch

Anna

Anja Rautenbach

Juli

Leonie Wellmann

Maya

Sandra Spielbrink

Kelly

Johanna Wiesen

Lola

Leonie Rainer

Sophie-Charlotte



Idee, Konzept, Regie, Bühne, Technik:

Olaf Herzog und Janina Lehr





Theater Juri dankt:

Johanna O'Byrne

für die grandiose Lichtstatisterie

Niklas Tewes

für die überragenden Computerkenntnisse

Dem Backstage-Team

für das fleißige Mitplakatieren

Katharina Povel

für den professionellen Probenbesuch

Dem Hausmeister

für seine investierte Zeit

Andreas Lehr

für die großartige Unterstützung








Westfälische Nachrichten: Montag, 08.05.06

Sie sind jung, sie sind schön - und sie haben ein Mobbing-Opfer gefunden.
Foto: -fs-

Zicken-Terror beim Zelten

Theaterstück "Herz-Schlag" über Mobbing

-fs- Münster Sie sind nicht bösartig und schon gar nicht schnippisch, zickig oder hinterhältig. Sie sind einfach ein paar liebe Mädchen, die gemeinsam ein Zeltlager in Frankreich machen - wollen sie allen glauben machen. Dem Zuschauer des Theaterstücks "Herz-Schlag" im Jugendzentrum des Paul-Gerhardt-Hauses offenbart sich aber eine ganz andere Seite jenseits des Lächelns: Mobbing und psychische Gewalt unter heranwachsenden Frauen.

"Die hat mich total angezickt", wettert ein Mädchen los. Und ein anderes: "Die hat voll die fettigen Haare!" Gemeint ist Silke, eine Teilnehmerin des Zeltlagers, die sich schnell als bevorzugtes Hassbild der einzelgängerischen Gören herausstellt. Beim Schminken wird über ihr unattraktives Äußeres, ihre "schleimige" Art und ihren unpassenden Stil hergezogen. Dass sie einen Teddybären im Schlafsack hat, setzt der verbalen Hetzjagd die Krone auf.

Dabei taucht Silke nicht ein einziges Mal auf der Bühne auf. Dennoch spielen die Mädchen des Theaterkurses ihre Abscheu derart überzeugend, dass man sich selbst ein Bild macht - und sich bei seinen eigenen Klischees ertappt. Das ist auch das Verdienst von Olaf Herzog und Janina Lehr, die mit ihren Schützlingen in knapp eineinhalbjähriger Arbeit Improvisations-Theater übten.

Mit Klieschees hantieren die sieben Jung-Schauspielerinnen ohnehin bravourös.

Der Zwist steigert sich bis zum Finale furioso, bei dem die Darstellerinnen das Publikum einkreisen und "Silke!" flüstern, röcheln und schreien. Plötzlich ist jeder Silke.




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silencio rapido

spielte 2006:

Verlorene Seelen

Ein Horrortheater in 13 Szenen


Inhalt: Ungewöhnliche Umstände lassen die junge Ellen eines Nachts im seltsamen Haus von Lord und Lady Vincent stranden. Eine scheinbar nicht enden wollende Nacht, ein gruseliges Gespenst und kein Entrinnen ...

Regie:
Inga Winkel


Premiere:
Mittwoch, 01. November 2006, 20:00 Uhr


Mit "Verlorene Seelen" präsentierte "silencio rapido" auf dem Theater-Festival Play-Station 2006 seine siebte Produktion.


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Lettura Bella

liest zum 170. Jahrestag:

Leonce und Lena

Eine szenische Lesung
mit deutschen Untertiteln und Musik



Donnerstag, 30.03.2006, 20:00 h

im ]pg[ Jugendzentrum

Special Guest:



]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10, 48145 Münster
Kartentelefon: (0251) 5 40 36


Es lesen:

Carl Beerwerth

König Peter

Joost Beerwerth

Prinz Leonce

Franziska Kabisch

Prinzessin Lena

Jan Siebenbrock

Valerio

Leonie Wellmann

Gouvernante, 1. Polizeidiener

Adrian Denner

Hofmeister, Hofprediger, Diener, Bauer

Benny Beyer

Zeremonienmeister, Diener, Bauer

Thomas Kluth

Präsident des Staatsrates, Schulmeister

Max Kuhlmann

Landrat, Diener, Bauer

Miriam Kruse

Rosetta, 2. Polizeidiener, Diener, Bauer





Outtakes:

[ im Original: ]

"Der große Plan schläft ..."

[ "Der große Pan schläft" ]

(Joost Beerwerth)

"Hörst du die Ironie des Hasens ?"

[ "Hörst du die Harmonie des Abends?" ]

(Benny Beyer)

"Ich möchte einer hohlen und gelehrten Gesellschaft verkünden ..."

[ "Ich möchte einer hohen und geehrten Gesellschaft verkünden ..." ]

(Jan Siebenbrock)

"Ich bin der erste Polizeidiener, weil das is' der Coole!"

 

(Leonie Wellmann)

"Leonie tauscht mit Miriam ... nee ... andersrum !"

 

(Janina Lehr)

"...ach ... Leonce und Lena is' gar nich' von Woyzeck ?!"

 

(Jan Siebenbrock)


Zum Verständnis:

Der melancholische, traumversunkene Prinz Leonce vom Königreiche Popo wird vor die vollendete Tatsache gestellt, dass er Prinzessin Lena vom Königreiche Pipi heiraten soll. Ungewillt, den Bund einzugehen, flüchtet er mit dem arbeitsscheuen Bonvivant Valerio nach Italien. Unterdessen flieht auch die romantisch - verklärte Lena mit ihrer Gouvernante, um der bevorstehenden Hochzeit mit dem unbekannten Prinzen zu entgehen.

Diese als Lustspiel bezeichnete Komödie, die eher als eine in dem Deckmantel der Fröhlichkeit verpackte Satire verstanden werden sollte, wurde von Georg Büchner im Frühjahr 1836 für einen Wettbewerb verfasst. Büchner verpasste allerdings den Einsendeschluss und erhielt das Werk ungelesen zurück.





Westfälische Nachrichten: Mittwoch, 29.03.06

Leonce und Lena - 170 Jahre später gelesen

1836 schrieb der junge Georg Büchner die als Lustspiel bezeichnete Komödie "Leonce und Lena". Am Donnerstag (30. März) - 170 Jahre später - liest Lettura Bella dieses Theaterstück um 20 Uhr im Jugendzentrum, Friedrichstraße 10. Neun Jugendliche haben unter der Leitung von Janina Lehr gelesen, interpretiert und improvisiert. Entstanden ist eine "Szenische Lesung mit deutschen Untertiteln und Musik". Die Musik kommt von "Honeymoon Killaz live" und "Unplugged". Kartentelefon: 5 40 36





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Lettura Bella

liest:

Feuergesicht

Donnerstag, 10.11.2005, 20:00 h



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spielte 2005:

Spring doch!


Spring doch ist eine Collage aus Monologen zwischen Skurrilität und Grausamkeit bei denen Ihnen das Lachen im Halse stecken bleibt.

Begleiten Sie verrückte, liebes- und hassenswerte Charaktere durch ihren "alltäglichen" Kampf mit den Widrigkeiten des Lebens.

Einige tun dies mit Leidenschaft, andere hatten nie eine Chance, manche Wissen es einfach nicht besser, und einer lehrt uns, dass Selbstmörder es nicht anders verdient haben Aber fest steht, Sie werden sich in vielem wieder finden, ob Sie wollen oder nicht.

Der Besuch dieses Stückes ist auf eigene Gefahr, wir übernehmen keine Haftung für Selbstzweifel, schlechtes Gewissen oder Klöße im Hals.


Es spielten:
Sarah Gotthardt - Petra
Alix Heselhaus - Anna
Franziska Kabisch - Lorette
Esther Kemna - Anne
Max Kuhlmann - Richard
Marco Lölkes - Nino
Johanna O' Byrne - Marie
Kirsten Sandmann - Brollin
Andi Strietzel - Herr Hübsch
Ira Thanos - Frau
Hendrik Uhte - Herr Grundwirmer
Johanna Wieking - Mariedl

Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel


Premiere:
Mittwoch, 07. November 2005, 20:00 Uhr

(Änderungen vorbehalten)


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Lettura Bella

liest:

Ganze Tage, Ganze Nächte



Donnerstag, 30.06.2005, 19:30 h

im ]pg[ Jugendzentrum

Special Guest:



]pg[ Jugendzentrum, Friedrichstr. 10, 48145 Münster
Kartentelefon: 0251-54036
Abendkasse (2,- € / 3,- € ermäßigt)




Rezension zur 1. Szenischen Lesung von "Ganze Tage, ganze Nächte"

Unter der Leitung von Inga Winkel und Janina Lehr wurde das Projekt mit 8 jungen Laien aufgeführt, die Spass und Talent im Ausdruck und in der Darstellung von Rollen mit bringen mussten. Der Abend war - um es vorweg zu nehmen - ein sehr gelungenes Experiment: Deutlich spürbar war die große Spielfreude und hohe Professionalität aller Beteiligten an diesem Abend in liebevoll eingerichteten Theater-Ambiente, so dass der begeisterte Applaus des Publikums einen angemessenen Abschluss bildete.

Dabei war der Inhalt des Szenen-Collage keineswegs 'leichte Kost' - im Gegenteil handelte es sich um ernsthafte Auseinandersetzung mit Ängsten, Wünschen und deren Nichterfüllung im Scheitern: dass trotzdem keinen Katerstimmung aufkam lag vor allem an den Darstellern, die es verstanden die humoristischen Aspekte in Szene zu setzen und dabei das notwendige Maß an Selbstironie an das Publikum weitergaben.

Was Fred und Lucie sich durch rosa Brillengläser erträumt hatten, zerfrisst die Eifersucht. Und als er sie eines Abends besoffen vor aller Augen blamiert, rennt sie heulend aufs Klo. "Als ich klein war, hab ich stundenlang die Sonne angeschaut und geglaubt, meine Augen werden davon blau." - Heute nimmt Sylvie den Kampf gegen ihr Spiegelbild mit Cremes, Lippenstift und Schminkzeug auf, hasst ihren Körper, der ständig zunimmt, hasst sich selbst - "Ich bin der Typ Frau, an dem gar nichts ist." Und sie geht auf Diät. Strengste Diät... Die Sorgen, Sehnsüchte und Träume vor der Schwelle zum Erwachsensein sind es, die der französische Dramatiker Xavier Durringer in ein poetisches Mosaik verwandelt. "Ganze Tage, ganze Nächte" handelt von der gemeinsamen Angst vor dem Alleinsein - und vom schmalen Grat zwischen schillernden Illusionen und geplatzten Seifenblasen. "Ganze Tage, ganze Nächte" ist das Projekt mit jungen Laien mit Darstellern am Schauspiel.

Das von der Stadt Münster geförderte Projekt wird fortgesetzt und bietet mit einer 2. Szenischen Lesung Ende des Jahres (Titel noch unbekannt) eine weitere Aufführung für Interessierte und Neugierige. Ankündigung bitte auf dieser Seite weiterverfolgen!

Regie:
Janina Lehr und Inga Winkel




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Charlotte Lange
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Camillo Grewe
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Sven-D. Schneider
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Fanziska Kabisch
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Joost Beerwerth
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Jan Siebenbrock
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Thomas Kluth
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Miriam Kruse

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spielte 2005:

Versprochen!


Rainer und Andrea stehen kurz davor, zusammen mit ihrer Tochter Sarah, die Stadt zu verlassn, vielleicht sogar das Land. 19 Ehejahre verpackt in Kartons und Kisten. Eine Familie in hoffnungsvoller Erwartung eines neuen Anfangs. - Bis es an der Tpr klingelt. Davor steht Romy Neuhäuser, der Rainer vor 24 Jahren die ewige Liebe geschworen hat, und die nun einfordert, dieses Versprechen einzulösen.

"Versprochen!" erzählt die Geschichte von fünf Menschen, zwei Liebesversprechen, einem Stein und 70 Umzugskartons. Es geht um verlorene Gefühle, lebenslange Liebe, Verrat und Zeit. Was in zehn Minuten entschieden wird, kann vor 24 Jahren shon seine Gültigkeit verloren haben.


  

Es spielten:
Alix Heselhaus - Sarah
Esther Kemna - Romy Neuhäuser
Max Kuhlmann - Rainer
Katharina Povel - Andrea
Kirsten Sandmann - Lisa und
Johanna Wieking - Romy Neuhäuser 1981

Regie:
Alban Renz und Inga Winkel

Licht:
Simon Kibben und Jan-Torsten Junge

Ton:
Fabian Renz

  


Premiere:
Mittwoch, 01. Juni 2005, 20:00 Uhr

Weitere Aufführungen:

Freitag, 03 Juni 2005
Samstag, 04. Juni 2005
Sonntag, 05. Juni 2005
Dienstag, 07. Juni 2005
jeweils 20:00 Uhr

(Änderungen vorbehalten)




Presseberichte:


Westfälische Nachrichten: Freitag, 03.06.05

Das Drama um versprochene Liebe endet blutig

Premiere der Theatergruppe "silencio rapido"

-mli- Münster · Verhängnisvoll können alte Versprechen sein: Ein unbedacht dahergesagter schon längst vergessener Liebesschwur kann fatale Auswirkungen haben. Plötzlich steht bei Rainer nach 19 Jahren Ehe seine Jugendliebe Romy vor der Tür. Wie erklärt er das seiner eifersüchtigen Frau? Ein Beziehungsdrama führte die junge Theatergruppe nun im Paul-Gerhardt-Haus auf.

Mitten im Umzugsstress fällt Romy, gespielt von Esther Kemna, bei Rainer mit der Tür ins Haus. Voller Hoffnung steht sie da. Sie hatte in all den verflossenen 24 Jahren fest an ihre Liebe geglaubt. Nur Rainer, gespielt von Max Kuhlmann, erinnert sich an nichts.

Warum sollte er etwas mit dieser Frau zu tun haben? "Weil du es mir versprochen hast, du hast mir versprochen, dass unsere Liebe niemals endet", strahlt Romy den verdatterten Rainer an - für Romy ein Vertrag für die Eweigkeit, für Rainer ein unbedachtes Versprechen.

Wie real sind Versprechungen? In diesem Drama prallen zwei Realitäten aufeinander: 19 Jahre Eheleben mit Frau und Tochter gegen das Leben in dem ungetrübten Glauben an die ewige Liebe über alle Hindernisse hinweg.

Kann diese Utopie zur Realität werden? Der Preis für Rainer fiele sehr hoch aus, denn er müsste sich von seiner Frau und seiner Familie trennen.

Als eifersüchtige Ehefrau Andrea überzeugte Katharina Povel. Selbst als Romy durch einen unglücklichen Zwischenfall schwer verletzt am Boden liegt, stichelt Andrea: "Nun sieh schon nach, Rainer, wo die Verletzung ist, du fasst sie ja nicht zum ersten Mal an". Ironie und Sarkasmus mischen sich in teils groteske Situationen.

Mit einem Schocker endet der Theaterthriller. Ahnungslos greift Rainer in einen der Umzugskartons und schreckt mit blutverschmierten Händen und Brille hoch. Zwei Morde sind geschehen.

Wer hinter dieses verworrene Beziehungsdrama steigen möchte, kann sich das Theaterstück noch am heutigen Freitag, am Samstag und Sonntag sowie Dienstag (7.Juni) jeweils um 20 Uhr anschauen.

Beziehungsdrama im Paul-Gerhardt-Haus: Wie erklärt Rainer (Max Kuhlmann) seiner Ehefrau Andrea (Katharina Povel) das Hereinplatzen seiner Jugendliebe Romy (Esther Kemna)?   Foto: -mli-



Münstersche Zeitung: Donnerstag, 02.06.05

"Silencio Rapido" - die im Paul-Gerhardt-Haus ansässige Jugendtheatergruppe - zeigt ihre neue Produktion "Versprochen - ich bin zurückgekommen. Guten Tag." Unter der Regie von Alban Renz und Inga Winkel erarbeiteten die Akteure ein Stück über ewige Versprechen: Rainer sieht sich mit Jugendliebe Romy konfrontiert, Andrea hat Angst vor der Vergangenheit ihres Mannes, Lisa läuft vor der Fernbeziehung davon, Sarah zieht einen Schlussstrich und ein Mädchen glaubt an das große Glück.

Die Aufführungen sind am 3., 4., 5. und 7. Juni, ab 20 Uhr, im Paul-Gerhardt-Haus. Karten unter Tel. 0251/54036. Foto: PD



Westfälische Nachrichten: Dienstag, 31.05.05

Was kommt...

Premieren-Fieber

Worauf ich mich freue? Am Mittwoch ist die Premiere unseres Theaterstücks! Es heißt 'Versprochen!'. Katharina Povel lacht ein wenig. Seitdem sie 16 ist, spielt sie Theater. Im Stück geht es um ein Versprechen, das nach Jahren eingelöst werden will. "Es wird Blut fließen! Aber mehr verrate ich noch nicht". Die Schauspielerei ist Katharina sehr wichtig: "Ohne Theater - das ginge eigentlich gar nicht. Ich würde wohl platzen", sagt sie und grinst. Seit zweieinhalb Jahren studiert die 23-Jährige deshalb Theaterpädagogik. "Es ist toll, mal wieder selbst auf der Bühne zu stehen und zu spielen. als Theaterpädagogin führe ich ja immer Regie."

Im Premierenfieber:
Katharina Povel Foto: -klu-

"Wir fangen um 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus an. Am 3., 4., 5. und 7. Juni spielen wir das Stück dann nochmal. Da freu ich mich schon jetzt drauf, weil ich glaube, dass es echt gut wird!"
-klu-


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silencio rapido

spielte 2004:

Mission: Mensch

Wie macht man den Menschen?

Man nehme etwas Lehm, eine Protion Gefühl,
eine Messerspitze Intelligenz und
einen Haufen göttliche Energie.

Doch was macht den Menschen und
was ist der richtige Weg zum richtigen Menschen?

Gott. Shiva, die chinesische Schöpferin Nu Gua und der gedankenlesende Alien Önkrat treffen sich, um den Menschen zu erschaffen. Aber sie lassen sich die verschiedenen Ideen vereinen? Vor allem wenn Satan seine Finger im Spiel hat, Adams Ex-Frau Lilith ihre Ansichten einstreut und die sinnsuchende Sophie alles hinterfragt? Und dann ist da noch die buchverrückte Tanja, die alles ganz genau wissen will. Die Muse der Wahrheit bleibt stumm... Kein Wunder, wenn diese ungewöhnliche Kombination zwangsläufig zum großen Knall führt.




Es spielten:
Nadine Griese (Shiva)
Alix Heselhaus (Gott)
Esther Kemna (Satan)
Charlotte Lange (Lilith)
Carmen Lefèvre (Die Philosophin)
Peggy Schaaf (Die Autorin)
Kiki Sandmann (Nu Gua)
Ira Thanos (Önkrat) und
Johanna Wieking (Die Wahrheit)


Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel

Licht:
Simon Kibben

Bühne:
Nora Franzmeier

Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus
Friedrichstraße 10
48145 Münster

Premiere:
Freitag, 02. Juli 2004, 20:00 Uhr



Weitere Aufführungen:

Samstag, 03 Juli 2004
Montag, 05. Juli 2004
jeweils 20:00 Uhr

(Änderungen vorbehalten)
Karten: 5,- € / 3,- € ermäß.
Vorbestellung unter:
0251/54036
oder Abendkasse


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silencio rapido

spielte 2003:

Sofageschichten

Szenen aus dem Leben einer Sitzgelegenheit

silencio rapido zeigte 2003 eine Collage aus lauten, leisen, lustigen und traurigen Szenen, rund um ein gelbes Sofa und all die Geschichten, die es im Laufe seines langen Daseins als Sitzgelegenheit erlebt hat.

Da finden sich ein geschwätziger Opa, ein bayrisches Ehepaar, ein abgesägtes Bein, ein verrückter Fotoalbum-Streit und viele andere komische Charaktere und turbulente Zwischenfälle auf, neben und unter dem gelben Sofa.


Es spielten:
Sarah Gotthardt - Jan-Thorsten Junge
Charlotte Lange - Carmen Lefèvre
Sven Lohnherr - Peggy Schaaf

Licht:
Simon Kibben

Regie:
Katharina Povel und Inga Winkel

im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Friedrichstraße 10
48145 Münster

Premiere:
Mittwoch, 16. Juli 2003, 20:00 Uhr

Weitere Aufführungen:

Freitag, 18. Juli 2003
Samstag, 19. Juli 2003
Dienstag, 22. Juli 2003
Mittwoch, 23. Juli 2003
jeweils 20:00 Uhr

(Änderungen vorbehalten)



Premiere




Pressekritik:

Münstersche Zeitung: Freitag, 18.07.03

Szenen aus dem Leben eines Sofas

Aufführung von "silencio rapido"

Münster.Wenn ein Sofa reden könnte, hätte es bestimmt interessante Dinge zu erzählen...

Genau um dieses Thema ging es am Mittwoch im Paul-Gerhardt-Haus. Die Theatergruppe silencio rapido stellte ihr neues Stück "Sofageschichten - Szenen aus dem Leben einer Sitzgelegenheit" vor. Das moderne Schauspiel zeigte verschiedendste Ausschnitte des Lebens. Themen wie Freude, Angst, Beziehung und Tod wurden von den Schauspielern behandelt.

Im Mittelpunkt des zum Teil hektischen Treibens steht immer das Sofa, wie ein Ruhepol nimmt es hin, was auf ihm geschieht. Da gibt es zum Beispiel inen genervten Zeitungsleser (Sarah Gotthardt), zwei Freundinnen (Carmen Lefèvre, Charlotte Lange) die sich gegenseitig umbringen wollen, Hans (Jan-Torsten Junge)der seine Liebste sogar noch mehr lieben würde, wenn er doch ein Bein von ihr hätte. Die Szenen muteten modern, fast impressionistisch an und wurden vom Ensemble mit sehr viel Ausdruck umgesetzt.

Das Publikum wurde auch involviert: Nach jedem Akt zeigte sich Hausmeister Schulz (Christoph Beuing) und forderte die Zuschauer auf homorvolle Weise.

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich so aufgeregt bin" gegrüßte die Regisseurin Inga Winkel das Publikum. Vor drei Monaten begann sie zusammen mit der zweiten Regisseurin Katharina Povel die Proben zu ihrem ersten Stück. Der nicht enden wollende Applaus spiegelte die Reaktion des Publikums wieder. Ein gelungenes Schauspiel. AMO

Was ein Sofa so alles erlebt, demonstrierte die Gruppe "silencio rapido" bei ihrer Aufführung


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silencio rapido

spielte 2002:

Café Relación



Das Theaterprojekt der Jugendtheatergruppe "Silencio rapido" führte 2002 die Szenencollage "Café Relación" auf. Das etwa einstündige Stück über Lust, Beziehung und die Unmöglichkeit der perfekten Liebe war das Abschlussprojekt des Theaterpädagogen Alban Renz und wurde von neun Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren gespielt.

Premiere:
Mittwoch, 19. Juni, 20.00 Uhr

Weitere Aufführungen:

Freitag, 21. Juni, 19:00 Uhr
Samstag, 22. Juni / Dienstag, 25. Juni
Mittwoch, 26 Juni / Freitag, 28 Juni
jeweils 20:00 Uhr

Karten: 2,- € / 4,- €
Vorbestellung unter:
0251/54036
oder Abendkasse


"Komm her Adam, ich will auf Dir reiten!"


Es spielten:
Dina Gembries - Lucas Horstmann
Charlotte Lange - Linda Niedenzu
Carmen Lefèvre - Katharina Povel
Silvana del Rosso - Ira Thanos
Inga Winkel

Technik & Musik:
Fabian Renz - Simon Kibben

Regieassistenz:
Janina Dunker

Regie:
Alban Renz


"Reden führt auf jeden Fall zu gar nichts."




Presseankündigung:

Westfälische Nachrichten: Dienstag, 18.06.02
Kultur-Magazin

Jugendliche spielen Liebe

Nach der erfolgreichen Erstproduktion "Die Liebenden in der Untergrundbahn" vor einem Jahr will die freie münsterische Theatergruppe "Silencio Rapido" am morgigen Mittwoch (19. Juni) um 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus, Friedrichstr. 10, an diesen Erfolg anknüpfen: "Café Relación" heißt die neue Produktion, sie ist das Abschlussprojekt des Theaterpädagogik-Studenten der Fachhochschule Lingen, Alban Renz. Das etwa einstündige Stück über Lust. Beziehung und die Unmöglichkeit der perfekten Liebe wird von neun Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren gespielt. Weitere Aufführungen: Freitag (21. Juni)um 19 Uhr, Samstag (22. Juni) sowie 25., 26. und 28. Juni jeweils um 20 Uhr. Kartentelefon: 540 36
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www.pg-muenster.de




Pressekritik:

Münstersche Nachrichten 27.06.2002

Die Unmöglichkeit der perfekten Liebe

Theaterstück Café Relación noch am Freitag

Im "Café Relación" treffen sie sich alle: Die gefrusteten und die zufriedenen Singles, die frisch verliebten Pärchen und die, bei denen das Ende der Liebe schon in Sicht ist. "Café Relación" ist auch der Titel der Szenencollage, mit der die Gruppe "silencio rapido" letzte Woche Premiere gefeiert hat.

Die Inszenierung ist das Abschlussprojekt des Theaterpädagogikstudenten Alban Renz. Seine Schaupspieler sind Jugendliche im Alter von 15 bis 20 Jahren, den Text für das Stück haben sie selbst erarbeitet. Im Café Relación dreht sich alles um "Beziehungen, Lust und die UnMöglichkeit der perfekten Liebe", alle sind auf der Suche nach dem oder der Richtigen, und erleben entsprechend das absolute Glück oder völligen Frust.

"Liebst Du mich?", fragen die Verliebten, "mehr als alles? Mehr als alles in der Welt?", und bekommen zuerst verliebte uns später aggressive Antworten. Das wirkt aus dem Leben gegriffen - dank der gelungenen Regie und der offensichtlichen Spielfreude. Die Darsteller haben den richtigen Rhythmus gefunden, die Verschmelzung von Bühne und Zuschauerraum rundet das Ganze ab.

Café Relación wird noch am Freitag dieser Woche 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstr.) gezeigt. Karten können unter Tel. 54036 bestellt werden. KNE




Westfälische Nachrichten: Freitag, 21.06.02

Kann das Leben Schnulze sein?

Tosender Beifall für Silencio rapidos "Café Realción"

Liebe, Lust und Leidenschaft. Diese drei L's treiben die rastlose Suche an nach dem heiligen Gral, der idealen Beziehung. Der Schlüssel: der perfekte Partner. Aber kann das Leben so sein wie die letzten fünf Minuten einer Hollywood-Schnulze und gibt es den perfekten Partner überhaupt? Mit der Freude und dem Leid einer solchen Suche nach Erfüllung beschäftigt sich das Jugendtheaterprojekt "Silencio rapido" in seinem neuen Stück "Café Relación".

Vor ausverkauftem Haus fand am Mittwochabend die Premiere eines oft pointierten Abrisses vieler Arten von Liebesbeziehungen statt. Ort der Handlung: das Café Relación. Regisseur Alban Renz lässt auf vielen kleinen Bühnen inmitten der Zuschauer spielen. Der Betrachter ist Gast in einem "Beziehungscafé", in dem er mit den gut bekannten Beziehungsarten konfrontiert wird. Die Rechnung geht auf, letztendlich sucht auch der Zuschauer.

"Liebst du mich?" "Natürlich lieb ich dich!", seufzt Povel und nascht an ihrer Liebesperlen-Kette. Doch die junge, unbeholfene und unsichere Liebe (herrlich naiv Katharina Povel und Charlotte Lange) wird allmählich schal und stirbt. Man verliebt sich so unglücklich, dass man vor lauter Enttäuschung andere für ihr Glück hasst. Besonders gelungen: Linda Niedenzu (die es nicht war, sondern Inga Winkel, Anmerkung vom PG) spielt ein Mauerblümchen und bringt eine prägnante Tirade über die öffentlich knutschenden "Idioten". Auffällig stark spielt Lucas Horstmann den sitzen gelassenen Kellner, der sein verletztes Ego in einer Affäre mit einer liierten Frau (Carmen Lefère) (die es nicht war, sondern Silvana Del Rosso, Anmerkung vom PG) zu heilen sucht. Sein Vorwurf "Du findest bei ihm nicht, dass was du bei mir hast und bei mir nicht, was du bei ihm hast" steht für die Crux der ganzen Suche: Vielleicht ist der Nächste der Richtige. Und so dreht sich der Teufelskreis der Beziehungssuche weiter, wie die wiederholenden automatisierten Bewegungen der Akteure verdeutlichen.

Tosenden Applaus zwang die 14- bis 22-Jährigen immer wieder auf die Bühne.
Weitere Aufführungen: am 21. Juni (19 Uhr), 22., 25., 26., und 28. Juni (20 Uhr). Kartentelefon: 54036

Christian Ronig


Der eine träumt ...

... die andere hofft.


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silencio rapido

spielte 2001:

Die Liebenden in der Untergrundbahn

(von Jean Tardieu)

Das Individuum

In einer Pariser Metro treffen lesende, berühmte, beleidigte, weltgewandte und verwirrte Individuen aufeinander. Ein frischverliebtes Pärchen sucht "wir" und "ich" in einem rhythmisch absurden, romantisch schnellen Theaterstück von Jean Tardieu.

Die Theatergruppe "silencio rapido" präsentierte pünktlich zum Valentinstag ein Stück für alle Verliebten und alle,die es werden wollen.

Die Liebenden Die Liebenden Die Liebenden Die Liebenden

Darsteller/innen:
Die Liebenden: Katharina Powel, Sarah Gotthardt,
Der vermeintliche Star: Nadia Barakat
Die Zeitungsleserin: Janina Dunker
Die Beleidigte Dame: Karen Hugemann
Der Klempner: Jan-Torsten Junge
Das Individuum: Inga Winkel

Musik: Fabian Renz & Joshua Mackowiak

Technik: Simon Kibben

Regie: Alban Renz




Aufführungen:
Mittwoch, 14.02.01, 20:00 Uhr Premiere im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Freitag, 16.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Samstag, 17.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Mittwoch, 21.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Donnerstag, 22.02.01, 20:00 Uhr im Jugendzentrum Paul-Gerhardt-Haus
Freitag, 23.03.01, 20:00 Uhr im Pumpenhaus




Pressekritik:

Westfälische Nachrichten: Freitag, 16.02.01

Von Nahem ist jeder Mensch sichtbar

Silencio rapido debütiert mit Tardieu

Zu Tangomusik bewegen sich die Liebenden über die Bühne. In einer perfekten Einheit - bis sie plötzlich aus dem Takt kommen. In dem Moment wird der Andere fremd, anonym trotz körperlicher Nähe. "Du kannst nicht ich sein", ist das Todesurteil des gemeinsamen "Wir" ihrer Beziehung. Die Szene spielt im Theaterstück "Die Liebenden in der Untergrundbahn" von Jean Tardieu. Die Bühne ist die karge Nachahmung einer U-Bahnstation: leer, schwarz, Grafitti an der Wand - und im Hintergrund gibt das Schlagzeug einen schnellen Rhythmus als Puls der Zeit vor.

Die Anonymität droht das Individuum zu vernichten, das ist vielleicht die Essenz dieses Stücks. Vor allem die Sprache wird als leer entlarvt. Die Schauspieler von "Silencio rapido" (Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren) haben sich keinen einfachen Text für ihr Debüt ausgesucht. "Du - Ich. Ich, Ich - aber Du", die Liebenden finden keine Worte mehr, um das Gemeinsame zwischen ihnen zu beschreiben, sie sind sich fremd. Erst im Gedränge der U-Bahn wird die gesellschaftliche Anonymität für eine kurze Zeit aufgehoben. Ein Moment aus dem Leben der Anderen schafft die Nähe, die nötig ist, um die Liebenden zu vereinen - "von Nahem ist jeder Mensch sichtbar". So finden sich am Valentinstag die Liebenden im Paul-Gerhardt-Haus.

Keine leichte Aufgabe für die junge Gruppe um Regisseur Alban Renz. Aber das halbe Jahr harte Proben haben sich ausgezahlt: Die Laienschauspieler bringen mit professioneller Mimik und Gestik einen überzeugenden Einsatz. Es gelingt ihnen, den Kern des Stücks jenseits der Sprache mitreißend zu transportieren - Klasse!

Katrin Jargstorf




Münstersche Zeitung: Freitag, 16.02.01

U-Bahn als Sinnbild der Anonymität

"Silencio rapido" lud zur Theaterpremiere

Passend lud die seit Sommer 2000 bestehende Theaterformation "Silencio rapido" zu ihrer Premiere "Die Liebenden in der Untergrundbahn" von Jean Tardieu in das Paul-Gerhardt-Haus ein. Die buntgemischte Gruppe besteht aus 15- bis 19jährigen Schauspielern, von denen einige sogar das erste Mal auf der Bühne standen. Regie führte Alban Renz, Theaterpädagogik-Student an der FH Lingen.

Chaotisch, rasend, schnell - so wird die Atmosphäre in der Pariser U-Bahn dargestellt. Sich selbst anbietende "Anpreiser" stehen an den Gleisen, Clochards philosophieren da über die Welt. Mitten in dieser Umgebung sucht ein frischverliebtes lesbisches Pärchen sich selbst - mit stets wiederkehrenden Wortspielen aus Ich, Du und Wir, ohne dass inhaltlich etwas über die Beziehung gesagt wird.

In der U-Bahn Frontal sitzen die Darsteller in einer Art Metro vor dem Publikum. Um zu ihrer Geliebten zu gelangen, quält sich eine der Frauen an den Fahrgästen vorbei. Und trifft auf verschiedene Persönlichkeiten - etwa auf einen vermeintlichen Star, der sich später als Schneiderin im Tagelohn entpuppt oder auf ein panisch reagierendes Individuum, das verzweifelt versucht, die eigene Identität vor der drohenden Vermassung zu retten. Die U-Bahn ist Sinnbild für die erdrückende Seelenlosigkeit der Großstadt, überdies Indiz für das Verhältnis der beiden Frauen untereinander.

Die schauspielerische Leistung war gerade mit Blick auf das junge Alter der Darsteller großartig. Inhaltlich traf die Gruppe mit ihrem bissigen Zynismus, der fragwürdige Erscheinungsformen moderner, flüchtiger Liebe widerspiegelte, den Nerv der Zeit.


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